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Gläser

Bei den Brillengläsern gibt es unterschiedliche Qualitäten in Material und Ausführung, unabhängig davon, welcher Herstellername hinter der Glasproduktion steht. Bei allen Brillengläsern, die in Deutschland gefertigt werden, steht ein hoher Qualitätsstandard und eine ausgiebige Endkontrolle im Vordergrund. Natürlich gibt es namhafte, innovative Hersteller, die Neuheiten entwickeln und für Brillenträger anbieten.

Kunststoffgläser

Kunststoffgläser haben den höchsten prozentualen Anteil bei den Brillenglasmaterialien. Gegenüber Mineralgläsern haben Kunststoffgläser einige Vorteile:

— sie sind deutlich leichter und dadurch angenehmer zu tragen,
— bruchsicherer (Sicherheit z. B. beim Autofahren),
— im Kunststoff-Material ist bereits ein UV-Blocker enthalten,
— Kunststoffgläser sind heute wie auch Mineralgläser in ähnlich ästhetisch dünner Ausführung möglich,
— Kunststoffgläser lassen sich in unterschiedlicher Qualität beschichten, z.B. können sie mit einer speziellen Schicht widerstandsfähiger gemacht werden.
— wasser- und schmutzabweisende Oberflächen sind möglich,
— Kunststoffgläser laufen weniger schnell und stark an, falls man z.B. im Winter von der Wärme in die Kälte kommt.

Mineralgläser

Mineralgläser, sogenannte Glasgläser, zeichnen sich durch eine hohe optische Qualität und durch eine harte Oberfläche aus. Sie haben gegenüber Gläsern aus Kunststoff den Vorteil, dass sie in einigen Glasstärken etwas dünner sind und damit optisch schöner aussehen, andererseits sind Mineralgläser aber auch immer etwas schwerer als Kunststoffgläser. Zudem haben sie den Nachteil, dass sie bei hoher Beanspruchung brechen oder sogar splittern können (z. B. wenn die Brille auf einen harten Untergrund fällt). Jeder, der heute Auto fährt, sollte sich dieses Risikos bewusst sein, wenn er eine Brille mit Mineralgläsern beim Fahren trägt.

Gleitsichtgläser

Gleitsichtgläser ermöglichen das stufenlose Sehen von nah bis fern ohne störende Trennungslinie, ohne die Augen anzustrengen oder die Brille wechseln zu müssen. Speziell für Alterssichtige ist die Gleitsichtbrille die optimale Lösung. Alterssichtigkeit (Presbyopie) ist eine natürliche Entwicklung des Auges, die jeden Menschen ab dem Alter von ca. 40 Jahren betrifft. Je früher man mit dem Tragen von Gleitsichtgläsern beginnt, um so kürzer ist die Eingewöhnungszeit, denn bei beginnender Presbyopie ist die sogenannte Addition (Differenz zwischen Nah- und Fernstärke) meist noch gering, d.h. umso größer und komfortabler sind die einzelnen Glasbereiche und man kann sich in kleinen Schritten an das "etwas andere Sehen" gewöhnen.

Die Anforderungen an eine Gleitsichtbrille sind sehr individuell, so dass die exakte Anpassung entscheidend ist für den Tragekomfort. Profitieren Sie wie über 300.000 andere zufriedene Gleitsichtkunden von unserer Erfahrung und Kompetenz und lassen Sie sich in einem unserer Fachgeschäfte beraten.

Tipps für Gleitsichteinsteiger:

— Tragen Sie Ihre Gleitsichtbrille gerade in den ersten Wochen so viel wie möglich. Wenn es geht vom Aufstehen bis zum Schlafengehen.
— Lassen Sie beim Lesen den Kopf gerade und senken sie nur Ihren Blick. So sehen Sie durch den unteren Teil des Glases, in dem sich die Lesestärke befindet.
— Für seitliche Blicke drehen Sie mehr Ihren Kopf in die jeweilige Richtung. Damit umgehen Sie das Sehen durch die Glasrandbereiche.
— Senken Sie beim Treppensteigen den Kopf mehr als gewöhnlich, dadurch sehen Sie mehr durch den Fern- und Zwischenbereich, und weniger durch den Nahbereich.